Radfahren

Fotolia_58068110_Subscription_Monthly_M

Bildquelle: © Silvano Rebai - Fotolia.com

Sicher, Sportarten gibt es mittlerweile mehr als genug und so müssen auch Personen, denen der Sinn nach einer besonders ausgefallenen Betätigung steht, keinesfalls auf das gesunde Etwas an Fitness verzichten. Und dennoch: Einige Sportarten wie etwa das allseits bekannte Radfahren gelten nach wie vor als beliebte und häufig genutzte Möglichkeiten, um sich fit zu halten. Warum der Drahtesel immer noch von vielen, vielen Menschen als Sportgerät genutzt wird, wo dessen Vorteile liegen und worauf es bei der Benutzung eines solchen zu achten gilt, verraten die folgenden Zeilen.

Transport und Training in einem

Der Radsport wie man in von Jahr zu Jahr in Form von mehr oder weniger gewissenhaften Profisportlern auf den unzähligen französischen Streckenabschnitten, sprich während der Tour de France, bestaunen kann, hat zugegeben nur wenig mit dem hierzulande gebräuchlichen Einsatz eines Fahrrads zu tun. Denn das Rad wird – trotz der eindeutigen Klassifizierung als Sportgerät – eben nicht nur mit sportlichen Hintergedanken genutzt: Sowohl kürzere als auch längere Wegstrecken, die schlichtweg schneller bewältigt werden sollen, eignen sich für den Einsatz des Pedalengefährts sehr gut. Egal, ob es der schnelle Einkauf beim Lebensmittelhändler oder aber der spontane Besuch beim Freund sein soll: Auch der praktische Nutzen eines Fahrrads wird von vielen Radfreunden geschätzt. Doch selbst im Rahmen dieser eher freizeitmäßigen Nutzung sollten auf einige wesentliche Umstände geachtet werden: eine Helmpflicht für alle jüngeren Fahrer, die Nutzung von ausgeschilderten Fahrradwegen und die neu eingeführte Promillegrenze. Ansonsten kann auch aus dem reinen Freizeitgebrauch der eine oder andere Unfall resultieren – nicht nur Sport ist Mord!

Der sportliche Aspekt

Wer seinen Drahtesel wirklich professionell, sprich zum Verbrennen von Kalorien, Steigern der Ausdauer, oder schlichtweg als förderndes Work-out nutzen will, stehen im Grunde genommen gleich zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder wird das bisherige Fahrrad weiterhin genutzt und einfach nur die Strecke und/oder die Dauer des klassischen Fahrradausflugs erhöht, oder es wird direkt zur professionellen Rennradlösung gegriffen. Letztere bringt nämlich zahlreiche Vorteile wie ein allgemein leichteres Rahmengestell, vielfältigere Schaltwege und eine optimierte Aerodynamik mit sich – kostet dafür jedoch auch wesentlich mehr als ein normales Rad. Auf alle Fälle kann ein passendes Zubehör in Form von Pflickenset, Mini-Luftpumpe, Radhandschuh und Profihelm den Leistungserfolg sowie das allgemeine Wohlbefinden auf dem Fahrrad steigern. Apropos Leistungserfolg: Der Radsport wird insbesondere aufgrund der Möglichkeit, die Ausdauer innerhalb weniger Trainingseinheiten spürbar zu steigern, von vielen Personen, die sich ganz allgemein sportlich betätigen wollen, geschätzt. Auch für Übergewichtige stellt Radfahren eine wesentlich sinnvollere Trainingsmaßnahme als Joggen & Co. dar.

Falls das Wetter streikt

Radfahren an der frischen Luft macht – zumindest dem Großteil der Radsportgemeinde – sicherlich am meisten Spaß. Doch auch im Winter oder unter generell schlechten Wetterverhältnissen darf geradelt werden: Im Fitnesscenter etwa können selbst Einsteiger ihrer Beinarbeit nachgehen. Für alle Profis – mit entsprechender Mitgliedskarte, Ausrüstung und Fachwissen – bietet sich selbstverständlich auch die Radrennbahn an. Hier erreicht der Fahrer absolute Spitzengeschwindigkeiten, doch der Beitritt in ausgewiesenen Fahrradclubs ist in der Regel Pflicht zum Radeln in der Highspeed-Kuppel …