Schwimmen – die wohl gesündeste Sportart

Fotolia_58253355_Subscription_Monthly_M

Bildquelle: © magann - Fotolia.com

Ausdauersport

Schwimmen – Die wohl angenehmste Belastung für den Körper

Als einer der gesündesten Sportarten überhaupt gehört Schwimmen zum Hobby vieler Ausdauersportler. Egal ob stark übergewichtig oder schlank, beim Schwimmen wird das Körpergewicht nicht so wahrgenommen, wie es in Realität ist. Somit eignet sich diese Sportart nicht nur für bereits trainierte und sportliche Menschen sondern ist auch bestens als Einsteigersport geeignet. Viele Krankenkassen übernehmen sogar anteilig die Kosten für Aqua-Kurse. Einseitige oder extreme Belastung wie bei anderen Sportarten gibt es beim Schwimmen nicht. Egal ob zum Abnehmen, Ausdauer steigern oder Muskelaufbau – Schwimmen ist das perfekte Training dafür.

Vorteile des Schwimmens

Durch die weiche Wirkung des Wassers wirkt dieser Sport sehr sanft und entspannend. Das Tempo kann selbst bestimmt werden. Weiterhin wird durch das Wasser das eigene Körpergewicht fast von allein getragen und die Knochen und Gelenke werden sehr geschont. Für den Muskelaufbau am Oberkörper, den Beinen und Po eignet sich Brustschwimmen sehr gut. Aber auch der Bauch wird dabei gestrafft. Schulter und Nacken können durch Rückenschwimmen trainiert werden. Für viele Büroangestellte, die tagsüber sehr einseitige Bewegungen ausüben und ungesunde Haltungen einnehmen, ist der Schwimmsport ideal zum Ausgleich. Die Muskulatur wird be- und gleichzeitig entlastet und die Durchblutung des Herzens angekurbelt. Konditionssteigerndes Training kann individuell gestaltet werden. Nicht zu vergessen ist die Fettverbrennung, die beim Schwimmen, aber auch danach im vollen Gange ist. Oft wird unterschätzt, wie gut sich Schwimmen als Sport zum Abnehmen eignet. Bis zu 800 Kalorien pro Stunde können in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Gewicht beim Brustschwimmen verbrannt werden. Der komplette Kreislauf wird in Schwung gebracht und arbeitet auch nach Beendigung des Sports auf Hochdruck weiter.

Ausrüstung

Der Vorteil beim Schwimmen sind die relativ günstigen Anschaffungskosten der Trainingsausrüstung. Neben einer Badehose oder einem Badeanzug / Bikini ist eine Schwimmbrille empfehlenswert. Im Sommer kann man wunderbar in Seen schwimmen oder auch in Freibädern. Vor allem im Winter bleibt jedoch nur die Alternative der Schwimmhalle. Diese ganzjährig geöffneten Schwimmhallen enthalten Chlor im Wasser. Dadurch empfiehlt sich, die Augen mit einer Schwimmbrille zu schützen. Die Badekappenpflicht in den Schwimmhallen gibt es vielerorts nicht mehr. Für lange Haare oder einen Pony, der beim Schwimmen stören könnte, ist daher die Nutzung einer solchen trotzdem ratsam. Die Badetasche ist dann komplett gepackt mit Badelatschen, die aus hygienischen Gründen, aber auch zur Vermeidung des Ausrutschens auf nassem Boden zu empfehlen sind.

Trainingsplan

Das Schwimmen sollte ganz in Ruhe angegangen werden. Eine halbe Stunde lockeres Brustschwimmen für den Anfang ist optimal. Zwischendurch immer mal eine Bahn Rückenschwimmen verschafft Abwechslung der beanspruchten Muskelgruppen. Wichtig beim Schwimmen sind die richtige Technik, die Atmung und ausreichend Pausen. Nach und nach kann die Intensität beim Schwimmen gesteigert werden. Um den Nacken nicht unnötig zu verkrampfen, sollte beim Brustschwimmen immer der Kopf nach dem Einatmen bei der öffnenden Armbewegung unter Wasser sein. Schwimmen mit dem Kopf durchgehend oben ist nicht zu empfehlen.